Neues GUI für LogoMate

Wie muss ein modernes User Interface (UI) für das digitale Bestandsmanagement konzipiert sein, damit es eine hohe Usability besitzt und Arbeitsprozesse effizient unterstützt? Die Antwort auf diese Frage geben wir auf der LogiMAT 2019, in Halle 8, Stand C27, und auf der EuroCIS 2019 in Halle 9 Stand E21. Hier wird exklusiv ein Teil der überarbeiteten, webbasierten Benutzeroberfläche präsentiert. Die neuen Kernfunktionen sorgen unter anderem für ein strukturierteres Arbeiten, sodass Zielsetzungen noch schneller erreicht werden. Das UI lässt sich an unterschiedliche Anwender und Aufgabenbereiche anpassen.

Ein intuitives Design, mehr Funktionen, eine bessere Übersichtlichkeit – und das alles mit der gewohnten Leistungsfähigkeit von LogoMate: Die neu gestaltete Weboberfläche bietet Anwendern eine noch komfortablere und effizientere Arbeitsumgebung. Wir haben viele Prozesse in LogoMate auf den Prüfstand gestellt, um die User Experience und Usability der Software auf ein vollkommen neues Level zu heben. „Zwar basieren im Bestandsmanagement, in der Disposition oder im Einkauf viele Abläufe auf IT-Lösungen, jedoch ist der Mensch mit seinen kognitiven Fähigkeiten ein unverzichtbarer Teil der Supply Chain“, sagt Geschäftsführer Oliver Jenneskens. Wir haben daher großen Wert darauf gelegt, dass die Oberfläche als Schnittstelle zwischen Anwender und IT-System den Bedürfnissen des jeweiligen Anwenders gerecht wird und ein positives Bedienerlebnis gewährleistet. Sie kann je nach Aufgabenbereich oder Kenntnisstand des Mitarbeiters konfiguriert werden. In die Entwicklung des UI sind auch konkrete Kundenanregungen und branchentypische Marktanforderungen eingeflossen. Hierfür wurde extra unser UI-Design-Department verstärkt.

Optimiert für den mobilen Einsatz

Auf beiden Messen stellen wir, die Kernfunktionen vor: eine übersichtlichere Benutzerverwaltung, eine überarbeitete ABC-Analyse sowie präzisere Darstellungsoptionen für Kennzahlen. Neu ist außerdem eine zielgerichtete Benutzerführung durch den Bestellprozess: Resultate werden schneller erreicht, die Warenversorgung und damit der Unternehmenserfolg sichergestellt. Im Ergebnis profitieren Anwender von einem deutlichen Zeitgewinn – Ressourcen, die dann wiederum an anderer Stelle eingesetzt werden können. Die neue Oberfläche ermöglicht einen standort- und geräteunabhängigen Einsatz von LogoMate, da die Software über einen Browser läuft und responsive ist. Als zukunftsfähige Lösung ist sie darüber hinaus als Software as a Service oder On Premises verfügbar. Zunächst sind sowohl die neue als auch die bisherige Oberfläche parallel in LogoMate verfügbar. Bewährte Funktionen der bislang verwendeten Oberfläche finden sich auch im aktualisierten User Interface wieder. Dessen sukzessive Einführung ist mittelfristig in den LogoMate-Versionen smart, silver und gold geplant.

Digitales Bestandsmanagement

Welche Chancen und Risiken birgt ein digitales Bestandsmanagement?

Ein automatisiertes Bestandsmanagement trägt zur Entlastung der Mitarbeiter in Controlling und Disposition bei. Sie können sich verstärkt auf wertschöpfende Tätigkeiten konzentrieren und einen wichtigen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten. Die Einführung einer Bestandsmanagementsoftware geht aber auch mit Veränderungen in den Unternehmensprozessen einher. Daher sollten die Chancen und Risiken vor der Einführung einer Lösung genau abgewogen werden. 

Chancen

  • Unabhängigkeit vom Know-how einzelner Mitarbeiter
  • Geringere Fehlerquote durch Automatisierung
  • Erhöhte Transparenz der Bestands- und Sortimentsentwicklung
  • Berechnete Daten fußen auf einer rationalen Basis
  • Einheitlichkeit durch Standardisierung
  • Geringerer Dispositionsaufwand
  • Automatische Generierung von Bestellvorschlägen
  • Verringerung des gebundenen Kapitals durch optimierte Bestände
  • Erhöhte Liquidität des Unternehmens

Risiken

  • Zu hohe Erwartungen („eierlegende Wollmilchsau“)
  • Unrealistische Ziele
  • Abhängigkeit von einem Dienstleister
  • Klare Strukturen und Prozesse im Unternehmen erforderlich
  • Angst der Mitarbeiter, durch digitale Lösungen ersetzt zu werden
  • Gefahr einer geringen Akzeptanz der Lösung

Die Analyse der Risiken zeigt: Die Einführung eines digitalen Bestandsmanagements ist ein unternehmensweites Projekt, das Auswirkungen auf alle Abteilungen hat. Um eine hohe Akzeptanz für eine Lösung zu erzielen, müssen die Verantwortlichen im Unternehmen geschlossen hinter dem Projekt stehen. Außerdem ist für eine gelungene Umsetzung eine gute Vorbereitung der betroffenen Mitarbeiter unerlässlich.

Welche Voraussetzungen müssen für die Einführung einer Bestandsmanagementsoftware erfüllt sein?

Ein IT-gestütztes Bestandsmanagement lässt sich meist leicht einführen.

Voraussetzung ist lediglich ein leistungsfähiges ERP-System, an das die Software angebunden wird. Diese entnimmt den übergeordneten Systemen automatisch alle Stamm- und Bewegungsdaten, die für Absatzprognosen und zur Bestandsoptimierung erforderlich sind.

Zu den relevanten Daten zählen:

  • Artikelstammdaten
  • Angaben zu Lieferanten
  • Wiederbeschaffungszeiten
  • Einkaufskonditionen
  • historische Abverkäufe
  • geplante Lieferungen

Achten Sie darauf, dass die ausgewählte Bestandsmanagementsoftware unabhängig vom ERP-System ist. Ergeben sich Änderungen am System – zum Beispiel, wenn Ihr Unternehmen wächst – oder entscheiden Sie sich sogar für eine neue ERP-Lösung, hat dies keine Auswirkungen auf die Bestandsmanagementsoftware.

Wie finde ich die richtige Lösung für meine Anforderungen?

Eine Software zum Bestandsmanagement kann grundsätzlich branchenübergreifend eingesetzt werden. Dennoch gibt es je nach Anwenderbranche Besonderheiten, die beachtet und ggf. durch zusätzliche Programmierungen abgedeckt werden müssen. Das kann eine hohe Anzahl an Variantenartikeln sein oder die Anforderung, lagerübergreifend zu disponieren. Daher sollten Unternehmen darauf achten, dass ein Anbieter ihre Branche aus früheren Projekten kennt oder sogar auf diesen Bereich spezialisiert ist. Um sicherzugehen: Fragen Sie nach Referenzen und kontaktieren Sie diese zu ihren Erfahrungen.

Seriöse Softwareanbieter ermöglichen vor der Projektumsetzung einen kostenlosen Probelauf, bei dem zum Beispiel Absatzprognosen und Analysen berechnet werden. Nutzen Sie diese Option, um sich einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit der Software zu machen. Folgende Anforderungen sollten erfüllt sein:

  • tagesaktuelle Prognosen und Auswertungen
  • Berücksichtigung historischer Abverkäufe
  • schnelle Berechnungen, idealerweise in Echtzeit
  • personalisierbare Benutzeroberfläche
  • intuitive Bedienung